Vierprozentiges Beitragswachstum
Allianz steigert Beitragseinnahmen um knapp acht Prozent

Der Münchener Versicherungskonzern übertraf mit den Neunmonatszahlen die Erwartungen der Analysten. Der gesamte Umsatz der Allianz-Gruppe sei um 15,5 % auf 50,9 Mrd. Euro gestiegen, hieß es heute.

Reuters MÜNCHEN. Der Münchener Versicherungskonzern Allianz AG hat in den ersten neun Monaten 2000 ihre Beitragseinnahmen um knapp acht Prozent gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Bruttobeitragseinnahmen nach IAS (ohne Beiträge aus fondgebundenen Lebensversicherungen) seien in den Monaten Januar bis September um 7,8 % auf 42,8 Mrd. Euro von 39,6 Mrd. im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte die Allianz am Donnerstag mit. Analysten hatten mit Betragseinnahmen von 41,7 bis 42,5 Mrd. Euro gerechnet. Der gesamte Umsatz der Allianz-Gruppe sei um 15,5 % auf 50,9 Mrd. Euro gestiegen, hieß es weiter.

In der Sparte Leben- und Krankenversicherung stiegen die Beitragseinnahmen den Angaben zufolge um 27,2 % auf 21,8 Mrd. Euro, im Bereich Schaden- und Unfallversicherung um 8,1 % auf 29,1 Mrd. Euro. Das verwaltete Vermögen sei vor allem durch die Übernahme des US-Vermögensverwalters Pimco auf 700 Mrd. Euro von 384 Mrd. Euro Ende 1999 gestiegen.

Für das Gesamtjahr geht die Allianz weiter von einem vierprozentigen Beitragswachstum nach IAS auf 56 Mrd. Euro aus. Der Jahresüberschuss werde um gut zehn Prozent steigen. Gewinnzahlen für den Zeitraum von neun Monaten veröffentlichte die Allianz nicht. Vollständige Quartalsberichte will der Konzern ab dem ersten Quartal 2001 vorlegen.

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