Vierte Kraft auf dem deutschen Strommarkt
Steigende Öl- und Gaspreise stimmen VEAG optimistisch

adn COTTBUS. Die Vereinigte Energiewerke AG (VEAG) erwartet von den gestiegenen Öl-, Gas- und Steinkohlepreisen eine Stärkung ihrer Position auf dem Strommarkt. Die Erhöhungen seien kein Ausreißer, sondern deuteten eine Marktentwicklung an, sagte Vorstand Eckhard Dubslaff am Mittwoch in Cottbus. Damit könne sich die Braunkohle als preislich berechenbarer Brennstoff besser etablieren.

Die drei in den 90er Jahren erbauten VEAG-Braunkohlekraftwerke seien die weltweit modernsten, betonte Dubslaff. Die modernisierten 500-Megawatt-Blöcke lägen laut jüngsten Studien im guten Mittelfeld. Die VEAG stehe damit trotz der Probleme mit dem Kapitaldienst für das 20 Milliarden Mark teure Investitionsprogramm vor einer positiven Zukunft. Das zeige auch das große Kaufinteresse für die VEAG mit mehreren Dutzend Bewerbern, von denen zwölf in die engere Wahl kamen. Nach dem Zuschlag am 13. Dezember müsse bald ein Gesellschaftervertrag geschlossen werden, um die Verunsicherung zu beenden und die vierte Kraft auf dem deutschen Strommarkt zu etablieren, betonte Vorstand Martin Martiny. Die VEAG-Kraftwerke seien komplett ausgelastet.

Das Unternehmen hat laut Martiny den größten Teil seines im Februar beschlossenen Sparpaketes umgesetzt. Die Aufwandssenkung von einer Milliarde Mark werde in diesem Jahr noch nicht erreicht, konstatierte er. Große Fortschritte gebe es bei der Senkung des Preises für den eigenen Strombezug auf Marktpreisniveau und der Senkung der Braunkohlepreise. Erhebliche Reduzierungen gelangen bei Personalkosten und dem Aufwand für Instandhaltungen.

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