Viertelfinal
Schwarzhandel von Karten aufgeflogen

Erstmals ist bei der Euro ein nennenswerter Schlag gegen Ticket-Schwarzhändler geführt worden. Beim Viertelfinale Spanien gegen Italien wurden Verkäufer von 300 Karten erwischt. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) begrüßte das Einschreiten der Behörden.

Mediendirektor William Gaillard: "Wir als Uefa handeln, wo wir können. Wir haben in der Vergangenheit schon einige Internetanbieter verklagt. Das Problem ist, dass die Gesetzeslage nicht in allen Ländern gleich ist und einige Nationen das Delikt laxer behandeln als andere. So sind die einschlägigen Gesetze in Österreich viel griffiger als in der Schweiz."

Die Uefa hatte beim Verkauf der Eintrittskarten detailliert Daten über den jeweiligen Erwerber eingefordert und angekündigt, die Identität von Käufer und Stadionesucher stichprobenartig überprüfen zu wollen. Davon hatten sich professionelle Schwarzhändler aber nicht abschrecken lassen - und Fans, die ein Spiel unbedingt sehen wollten, auch nicht.

© SID

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