Vierter Bewerber um UMTS-Lizenz
Brauereigruppe Orkla steigt in Norwegen in den Ring

vwd OSLO. Die norwegische Finanzholding und Brauereigruppe Orkla ASA, Oslo, ist am Montag überraschend als weiterer Bewerber um eine der vier norwegischen UMTS-Lizenzen auf den Plan getreten. Orkla steht dabei einem Konsortium vor, an dem die Nahrungsmittelketten Hakon Gruppen und NorgesGruppen, die Tageszeitung Dagbladet, die Energiegesellschaft Hafslund ASA, der Immobilienmakler OBOS/NBBL sowie die norwegische Postgesellschaft beteiligt sind.

Die fehlende Beteiligung eines Telekommunikationsunternehmen erläuterte Erik Thuestad, Vize-Präsident des Bereichs Investor Relations bei Orkla, am Montag damit, dass man einen solchen Partner nicht zwangsläufig benötige, da auch das notwendige technische Wissen sowie der entsprechende Service käuflich erworben werden könne. Orkla-Vorstand Tom Vidar Rygh erklärte zudem, dass künftige Anwendungen im Bereich der mobilen Telekommunikation auf Grund des umfangreichen Servicebedarfs weitreichendere Kompetenzen erforderten als die herkömmliche Übertragungskompetenz.

Thuestad fügte hinzu, dass Orkla auf Grund ihrer Kapitalbeteiligungen an Telekommunikationsunternehmen über ein gewisses Ausmaß an Kompetenz und Wissen verfüge. Zum Umfang der veranschlagten Investitionen wollte er jedoch keine Angaben machen. "Das Konsortium besitzt Marketing-Macht, wenn auch keine praktische Erfahrung im Telekomsektor. Ich denke, die Unternehmen sind der Ansicht, dass es wichtiger ist, Kunden zu gewinnen, als eine Infrastruktur aufzubauen", meinte Glenn Kristiansen, Analyst bei Christiania Markets. "Ich glaube aber nicht, dass sie weit kommen werden."

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