Vierter Wettbewerbstag
Goldener Dienstag für die deutschen Olympioniken

Endlich hat es geklappt mit Gold für Deutschland – und das gleich viermal. Kanute Alexander Grimm, Judoka Ole Bischof und die Reiter in Einzel und Mannschaft standen ganz oben. Aus deutscher Sicht präsentiert sich der Medaillenspiegel jetzt etwas freundlicher.

Es war ein goldener Dienstag für die deutschen Olympioniken in Peking: Nachdem Slalom-Kanute Alexander Grimm den Bann gebrochen hatte, zogen Judoka Ole Bischof und Vielseitigkeitsreiter Hinrich Romeike in Einzel und mit der Mannschaft nach. Durch die vier Goldmedaillen verbesserten sich die deutschen Athleten im Medaillenspiegel auf Platz vier.

Den Reigen eröffnet hatte Kanut Grimm bereits am Mittag. Der 21 Jahre alte Augsburger siegte im Finale im Einer-Kajak in der Gesamtzeit von 171,70 Sekunden vor dem Franzosen Fabien Lefevre, der auf 173,30 kam. "Vom Olympiasieg habe ich schon als kleines Kind geträumt, jetzt hat es gleich bei meiner Premiere geklappt. Ich habe noch nie so einen tollen Wettkampf gehabt", jubelte Grimm. Die erste olympische Medaille für Togo gewann der als Spitzenreiter ins Finale gegangene Benjamin Boukpeti als Dritter in 173,45 Sekunden.

Judoka Bischof überrascht alle

Die zweite Goldmedaille für das deutsche Team ließ nicht lange auf sich warten. Im Finale der Klasse bis 81kg besiegte der Reutlinger Bischof den zweimaligen Asienmeister Jae Bum Kim aus Südkorea mit einem 1:24 Minute vor Ende erkämpften Yuko (mittlere Wertung). Bronze erkämpften sich Weltmeister Tiago Camilo aus Brasilien und der Ukrainer Roman Gontjuk. Beide hatte Bischof auf dem Weg ins Finale besiegt. "Ich kann gar nicht fassen, was ich heute geschafft habe. Das wird wohl noch Wochen dauern", freute sich der 28-Jährige.

Den goldenen Dienstag perfekt machten die deutschen Vielseitigkeitsreiter, die zum dritten Mal nach 1936 und 1988 Olympiasieger mit der Mannschaft wurden. Ingrid Klimke (Münster) mit Abraxxas, Andreas Dibowski (Egestorf) mit Leo, Frank Ostholt (Warendorf) mit Mr. Medicott, Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius und Peter Thomsen (Lindewitt) mit The Ghost of Hamish triumphierten nach Dressur, Geländeritt und Springen mit 166,10 Punkten vor Australien (171,20) und Großbritannien (185,70).

Romeike holte anschließend auch im Einzel Gold. Der 45 Jahre alte Zahnarzt siegte mit 54,20 Punkten vor Gina Miles aus den USA (56,10). Bronze gewann die Britin Kristina Cook (57,40). Zuletzt hatten deutsche Vielseitigkeitsreiter 1936 in Berlin im Einzel und in der Mannschaft Siege gefeiert.

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