Vierthöchste Quote in Deutschland
Arbeitslosenquote in den Euro-Ländern stagniert

Die Arbeitslosenquote in den zwölf Ländern mit der Euro-Währung hat sich im März nicht verändert. Wie schon im Februar lag sie bei 8,4 %, berichtete die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg.

dpa LUXEMBURG. Das ist jedoch etwas höher als im März 2001. Damals lag die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bei 8,3 %.

Auch im Durchschnitt der gesamten EU gab es bei einer Quote von 7,6 % im März keine Veränderung gegenüber dem Vormonat. Im März 2001 lag die Quote für die 15 EU-Staaten bei 7,5 %. Die absoluten Zahlen schätzt Eurostat auf 11,5 Mill. Arbeitslose in der Eurozone und 13,3 Mill. in der gesamten EU.

Deutschland lag mit 8,1 % im März 2002 zwar etwas unter dem Durchschnitt, aber dennoch war dies die vierthöchste Quote unter den EU-Staaten. Am schlechtesten schnitt Spanien ab mit einer Arbeitslosigkeit von 12,9 %. Die Quote für die Niederlande, die im Februar mit 2,4 % den besten Wert hatten, war für März noch nicht verfügbar.

Eurostat berechnet die Arbeitslosigkeit nach anderen Kriterien als die Bundesanstalt für Arbeit, so dass die Zahlen nicht exakt vergleichbar sind.

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