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Visteon: Gewinnwarnung

Visteon warnte am Dienstag vor geringer als erwarteten Gewinnen. Zudem sollen Investitionen und Arbeitszeiten gekürzt und ein Einstellungsstop verhängt werden.

Probleme bereiten dem Hersteller von Autoteilen vor allem Kürzungen des Mutterunternehmens Ford. Visteon war erst im Juni von dem zweitgrößten Autohersteller der Welt als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht worden. Das Unternehmen erhält 85 Prozent seiner Aufträge von Ford. Visteon korrigiert nun seinen Gewinn auf 35 Cents pro Aktie. Die Analystenschätzungen lagen bei 66 Cents pro Aktie. Die rückläufige Autoproduktion in den USA belastet auch andere Zulieferer, da Autohersteller versuchen ihre Lagerbestände abzubauen.



Analyst Darren Kimball vom Analystenhaus Lehman Brothers hält Visteon auf Grund einer sinkenden Nachfrage im Autobereich für besonders anfällig. Die Nettomargen beliefen sich nur auf drei Prozent, verglichen mit den durchschnittlichen fünf Prozent der Branchenkollegen. Goldman Sachs stuft Visteon auf Marktperformer ab. Gewinnschätzungen will das Brokerhaus vorerst noch nicht abgeben.

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