Viva Plus löst Verlustbringer Viva 2 ab
Sender Viva Plus startet mit Robbie Williams

Mit dem Videoclip "Let me entertain you" des britischen Popstars Robbie Williams ist am Montag der neue Musiksender Viva Plus (Köln) an den Start gegangen.

dpa KÖLN. Zuvor hatte sich um Punkt 13.00 Uhr das vierköpfige Moderatorenteam dem Publikum vorgestellt: Katjuschka, Julia, Mirjam und Youssef. "Viva Plus ist anders", so die Botschaft der so genannten VJs. Das neue Programm löst Viva 2 ab, den defizitären früheren Zweitkanal des Musiksenders Viva. Mit vielen aktuellen Berichten aus der Pop- und Rockwelt solle Viva Plus zum "CNN des Musik TV" werden, hatte Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender der Viva Media AG, angekündigt.

Korrespondenten in den "Pop-Metropolen" Hamburg, Berlin, London und Los Angeles sollen rund um die Uhr Hintergrundinformationen aus der Szene liefern. Die aktuellsten Neuigkeiten flimmern als Laufband über den Bildschirm. Die jungen Musik-Reporter seien nur mit einer kleinen Handkamera unterwegs, damit sie immer "ganz nah an allem dran" seien, sagte Moderatorin Katjuschka.

Über die Sender-Homepage www.vivaplus.tv im Internet kann das Publikum das Programm mitbestimmen und das Gesehene kommentieren. "Wir wollen, dass Ihr uns mit Feedback füttert", ermunterte Katjuschka die Zuschauer. Während der Hauptsender Viva weiterhin ein Teenager-Publikum unterhalten soll, richtet sich Viva Plus mit ausgefalleneren Musikstilen wie Punk, Wave und Big Beat an ein etwas älteres Publikum.

Die eigens gegründete Viva Plus GmbH zählt nach eigenen Angaben rund 60 Mitarbeiter und ist ein Joint Venture zwischen der Viva Media AG (51 %), die verantwortlich für den Hauptsender Viva ist, sowie dem US-Medienkonzern AOL Time Warner (49 %). Das neue Programm ist den Angaben zufolge in 30 Mill. Haushalten zu empfangen. Geschäftsführer von Viva Plus ist der 32 Jahre alte Schweizer Dominik Kaiser.

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