Viva übernimmt Brainpool
Zwischenruf: Alles ist möglich

Überrascht, aber nicht verwundert. So lässt sich am ehesten die Meinung vieler Experten zu der am Mittwoch bekannt gegebenen Übernahme des Comedy-Produzenten Brainpool durch den Musiksender Viva beschreiben. Tatsächlich hat kaum jemand mit dem Zusammengehen der beiden Kölner Nachbarn gerechnet, sind doch ihre Geschäftsmodelle auf den ersten Blick zu unterschiedlich.

Trotzdem ist der Kauf sinnvoll: Erstens fehlt beiden Unternehmen die kritische Größe, die fürs langfristige Überleben nötig ist. Zweitens hat Brainpool nun bei Viva quasi seine eigene Teststrecke für neue Formate, und Viva bekommt für wenig Geld neue Inhalte. Drittens könnte Viva bereits im kommenden Jahr schwarze Zahlen schreiben, ein Jahr früher, als beim Börsengang im vergangenen Jahr angekündigt. Auch, dass dabei eine zweistellige Ebit-Marge herauskommen soll, scheint nicht unrealistisch angesichts der stets konservativen Bilanzierung in der Vergangenheit.

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