Vivendi Universal will wichtige Rolle in Medien- und Internetwelt spielen
Vivendi/Canal Plus/Seagram stehen vor EU-Genehmigung ihrer Fusion

vwd BRÜSSEL. Der französische Mischkonzern Vivendi SA, der Sender Canal Plus SA, beide Paris, sowie die kanadische Medien- und Genussmittelgesellschaft Seagram Co Ltd, Montreal, können demnächst wahrscheinlich mit einer wettbewerbsrechtlichen Genehmigung ihrer Fusion durch die Europäische Kommission rechnen. Die Sprecherin von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti sagte zwar am Freitag in Brüssel, dass die Entscheidung noch nicht gefallen sei. Bei einem Treffen des EU-Fusionsausschusses habe dieser aber signalisiert, dass die Zugeständnisse der Unternehmen in die richtige Richtung zeigten. Monti muss bis 13. Oktober über die Fusion entscheiden.

Vivendi, Canal Plus und Seagram wollen zum neuen Konzern Vivendi Universal fusionieren. Den Abschluss haben sie für Ende November angepeilt. Sollten die Zugeständnisse allerdings nicht ausreichend sein, würde Monti wegen ernster wettbewerbsrechtlicher Bedenken die zweite, vertiefte Prüfphase einleiten, die dann maximal vier Monate dauern kann. Die Sprecherin sagte, dass es zumeist ein "gutes Zeichen" sei, wenn Unternehmen während der ersten Prüfphase Zugeständnisse machten. Über deren Inhalt wollte sie sich nicht äußern. Die Unternehmen wollen mit ihrer Fusion vor allem in der Medien- und Internetwelt künftig eine wichtige Rolle spielen.

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