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Vodafone führt erstes Telefonat per UMTS-Technik

Reuters LONDON. Der britische Telekom-Konzern Vodafone hat in Großbritannien erstmals ein Telefongespräch mit der neuen Mobilfunktechnik UMTS geführt. Für den Anruf sei ein Prototyp-Handy verwendet worden, das für die Möglichkeiten des neuen Mobilfunkstandards - schnelles Internet und die Übertragung von Bildern, Videos und Musik - entwickelt worden sei, teilte der weltweit größte Mobilfunkanbieter am Dienstag in London mit. Das gemeinsam mit Telekomausstatter Ericsson vorbereitete Telefonat sei über ein erstes Netz von 30 Stationen westlich von London übertragen worden. Eingeführt wird der neue Service den Angaben zufolge in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres. Den weltweit ersten UMTS-Dienst wird voraussichtlich die japanische NTT Docomo Ende Mai starten.

Bis 2007 will Vodafone nach eigenen Angaben der an die UMTS-Lizenz gekoppelte Verpflichtung nachkommen, 80 % der britischen Bevölkerung mit der neuen Technik zu erreichen. Vodafone ist eines der fünf Telekomkonzerne, die sich für den Erwerb der britischen UMTS-Lizenzen für insgesamt 22,5 Mrd. Pfund (72,1 Mrd. DM) hoch verschulden mussten und unter anderem in Deutschland hohe Kosten für die UMTS-Lizenzen verbuchten.

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