Vodafone hat Infostrada zum Verkauf ausgeschrieben
Wind könnte Infostrada übernehmen

rtr ROM. Der italienische Telekom-Ambieter Wind könnte sich nach Angaben aus unternehmensnahen Kreisen die Übernahme der Festnetz-Tochter Infostrada des britischen Mobilfunk-Betreibers Vodafone vorstellen. Voraussetzung für eine Fusion sei, dass Vodafone die abgegebene Offerte von Wind akzeptiere, hieß es am Montag in den Kreisen in Rom. Als Variante wurde auch die Möglichkeit genannt, dass die Infostrada-Anteilseigner im Wege des Aktientauschs zu zehn bis 20 Prozent an Wind beteiligt werden, hieß es weiter. Dazu fehle aber noch die Zustimmung von Wind.

Das Telekom-Konsortium Wind wird mehrheitlich von Enel kontrolliert, France Telecom hält 43,5 Prozent. Vodafone hatte Infostrada bei der Übernahme von Mannesmann Anfang dieses Jahres miterworben. Der britische Mobilfunkkonzern hat Infostrada mittlerweile zum Verkauf ausgeschrieben und nimmt bis zum 6. September Gebote potenzieller Käufer entgegen. In Branchenkreisen waren außer Wind die Deutsche Telekom, British Telecom und der italienische Festnetzbetreiber Albacom als Interessenten für den vollständigen Erwerb des Infostrada-Kapitals genannt worden.

Infostrada ist der zweitgrößte Festnetz-Telefonie- und Internet-Anbieter in Italien hinter Telecom Italia. Die ursprünglichen Börsenpläne für bis zu 49,9 Prozent des Kapitals sind durch die Verkaufspläne zunächst einmal unterbrochen. Sollte der Verkauf jedoch nicht gelingen, werde eine Minderheit des Infostrada-Kapitals wie geplant in der zweiten Oktoberhälfte an die Börse gebracht, hieß es zuletzt in Branchenkreisen.

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