Archiv
Vodafone will Vertriebsbonus bei Prepaid-Angeboten kürzen

dpa-afx LONDON. Der Vodafone-Konzern will ihr Geschäft in Großbritannien wieder verstärkt auf umsatzstärkere Kunden ausrichten. Daher sollen die Zuschüsse an Vertriebsunternehmen für die Gewinnung von Prepaid-Kunden um 12 GBP gekürzt werden, teilte das Mobilfunkunternehmen am Montag mit. Diese Entscheidung markiere einen Weg weg von der Betonung auf reine Kundenzahlen. Dies habe allen vier Anbietern in Großbritannien viel Geld gekostet, hieß es. Vor allem aber sei der Schritt eine Abkehr vom Prepaid-Markt, in dem die durchschnittlichen Einnahmen je Kunde (ARPU) nur etwa ein Viertel der Einnahmen von Vertragskunden betrügen.

Bereits im Februar hatte Vodafone den Vertriebsbonus für den Großhandel seiner Prepaid-Produkte um 6 GBP gekürzt. Außerdem kündigte der Konzern jetzt an, dass die "Alles in einem"-Pakete künftig nicht mehr angeboten werden sollen. Das Paket beinhalte einen Jahresvertrag und gebündelte Minuten pro Monat.

Die Veränderungen in Vodafones Politik in Großbritannien spiegele die Entwicklung des Marktes in eine Phase größerer Reife wider, sagte Peter Bamford, Vodafone-Chef für die Regionen Großbritannien, Mittlerer Osten und Afrika. Man habe die Notwendigkeit erkannt, das derzeitige Kostenniveau für die Kundengewinnung zu senken. Einen ähnlichen Schritt hatte zuvor die Deutsche Telekom-Tochter One-2-One angekündigt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%