Vodafone
Zwischenruf: Gent in der Klemme

Kein anderer Manager in Großbritannien genoss in den vergangenen beiden Jahren höhere Wertschätzung als Vodafone-Boss Sir Christopher Gent. Er schien der personifizierte Erfolg des weltgrößten Mobilfunkanbieters. Doch das ist Vergangenheit.

Die Aufforderung einer britischen Sonntagszeitung, er solle doch 2002 seinen Abschied nehmen, wäre vor einem Jahr noch undenkbar gewesen. Für Sir Christopher wird die Luft dünner - das Vertrauen schwindet. Pünktlich zur Hauptversammlung sank die Aktie auf Jahrestiefstand. Billigten Analysten Vodafone noch vor wenigen Monaten das Kursziel 400 p zu, so gilt den meisten jetzt die Hälfte als fairer Wert.

Abhanden gekommen scheint Gent die Gabe, den Konzern-Wert per Zukauf zu steigern. In den vergangenen zwei Jahren hat er 200 Milliarden Pfund in Akquisitionen gesteckt. Die sind jetzt nur noch die Hälfte wert. Zwar handelt es sich um Buchverluste, da überwiegend Aktien als Kaufwährung dienten. Doch das wird die Aktionäre kaum trösten.

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