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Völler und Vogts begrüßen neue DFB-Lösung

Berlin (dpa) - Ex-Teamchef Rudi Völler und der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts unterstützen die neue Lösung an der Spitze des DFB-Teams. Mit Jürgen Klinsmann und einem Manager an seiner Seite soll der dreifache Weltmeister wieder in ein ruhigeres Fahrwasser kommen.

Berlin (dpa) - Ex-Teamchef Rudi Völler und der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts unterstützen die neue Lösung an der Spitze des DFB-Teams. Mit Jürgen Klinsmann und einem Manager an seiner Seite soll der dreifache Weltmeister wieder in ein ruhigeres Fahrwasser kommen.

Vogts verglich die Lage mit 2002, als der unerfahrene Völler die Nationalmanschaft übernommen hatte. «Er ist mit frischem Wind in die WM-Qualifikation gegangen und 2002 als Vizeweltmesiter aus Asien wieder gekommen. Es ist jetzt die gleiche Situation und Jürgen Klinsmann ist ein Mensch mit tollen Ideen», sagte der ehemalige Gladbacher in der «Süddeutschen Zeitung». Vogts selbst hatte dem DFB die Information gegeben, dass Klinsmann gern als Trainer arbeiten würde.

«Mit einem neuen Teamchef kommt auch etwas mehr Feuer rein. Die Jungs werden das schaffen», zeigt Völler sich vom Gelingen des Unternehmens WM 2006 überzeugt. Die neue Konstruktion mit einem Teammanager an der Seite könnte nach seiner Meinung die positive Entwicklung unterstützen, auch wenn er selbst in seiner Zeit als Teamchef nicht das Gefühl hatte, das zu benötigen. «Vielleicht ist es an der Zeit, mal was Neues zu probieren. Oliver Bierhoff bringt viel Elan mit», sagte Völler in der «Bild»-Zeitung. Er sehe für die Nationalmannschaft «nicht so schwarz wie viele andere», unterstrich der 44-Jährige.

Seinen Schritt würde er «definitiv nicht bereuen», erklärte Völler nochmals mit dem Hinweis, dass es keine spontane Entscheidung gewesen sei. Bei seinem Rücktritt hätte er fest mit einem Nachfolger Ottmar Hitzfeld gerechnet. «Dass die Suche danach so schwierig und Zäh verlaufen würde, habe ich nicht gewollt», ergänzte Völler.

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