"Völlig unakzeptabel"
NRW: IG Metall lehnt Arbeitgeber-Angebot ab

Bei den Tarifverhandlungen für die 750.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen hat die IG Metall das Angebot der Arbeitgeber, die Löhne in diesem und im nächsten Jahr um jeweils zwei Prozent zu erhöhen, als völlig unakzeptabel abgelehnt.

Reuters DÜSSELDORF."Das Angebot von zwei Prozent wird in den Betrieben als Aufforderung zu Warnstreiks gewertet", teilte der IG Metall-Verhandlungsführer in NRW, Peter Gasse, am Mittwochabend mit. Der Verhandlungsührer des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie in NRW, Michael Jäger, erklärte: "Die mittelfristige Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsentwicklung ist für uns als Richtgröße ausschlaggebend." Die Verhandlungen sollen am 12. April fortgesetzt werden.

Bundesweit fordern die Gewerkschaften in der Metallindustrie eine Lohnerhöhung um 6,5 Prozent. Ab kommenden Montag will die IG Metall in Ostdeutschland zu ersten Warnstreiks aufrufen. Nach dem Ende der Friedenspflicht im Westen will die Gewerkschaft nach Ostern in mehreren Tarifbezirken weitere Aktionen starten.

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