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VoiceStream: Deutsche Telekom bittet Banken zur Hilfe

Die VoiceStream Aktie hatte Dienstag Konjunktur. Dem Wert halfen Gerüchte, dass die Deutsche Telekom bei der geplanten Übernahme der amerikanischen Telefongesellschaft sechs deutsche Banken um Hilfe gebeten hätte.

Angeblich sollen die Dresdner Kleinwort Wasserstein, Credit Suisse First Boston, Goldman Sachs, Merrill Lynch, Deutsche Bank und Schröder Salomon Smith Barney die Aktie stützen. Analysten befürchten, dass amerikanische Anleger kein Interesse an einer deutschen Aktie haben und daher das Papier verkaufen könnten, sobald die Sperrfrist nach der Fusion vorüber ist. Das hat schon die Daimler Chrysler Aktie nach der Übernahme gezeigt. Als problematisch könnte sich auch das große Aktien-Volumen herausstellen, für das VoiceStream übernommen werden soll. Für VoiceStream will die Deutsche Telekom 828,8 Millionen eigener Papiere ausgeben. Weitere 147 Millionen Aktien braucht sie für den Kauf der kleineren Powertel. Bereits zum 31. Mai soll die Übernahme nach Einschätzung des VoiceStream-Chefs John Stanton abgeschlossen sein.

Nachdem VoiceStream als Nasdaq Gewinner eröffnet hatte, tendierte die Aktie fast sieben Prozent über dem Vortagesniveau.

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