VoiceStream-Verlust höher als erwartet
Lampe belässt Telekom nach VoiceStream-Zahlen auf 'Marktperformer'

Das Bankhaus Lampe sieht in der Aktie der Deutschen Telekom auch nach der Veröffentlichung der VoiceStream-Geschäftszahlen einen "Marktperformer".

dpa-afx DÜSSELDORF. Es sei aber durchaus möglich, dass die Gewinnschätzung für dieses und das nächste Jahr in Kürze gesenkt werden müsse, erklärte der Analyst Ralph Breßler am Dienstag. Der VoiceStream-Verlust sei höher gewesen, als er erwartet habe.

Auf die Frage, ob auf die Telekom möglicherweise ein BMW - oder Chrysler-Schlamassel zukomme, sagte Breßler: "Genau so ist es. Es könnte sein, dass wir die Gewinnschätzung für die Telekom herabsetzen - für dieses Jahr nur ein wenig, aber für nächstes Jahr sicherlich, wenn die Zahlen von VoiceStream so schlecht bleiben." Breßler ist überzeugt, dass die letzten regulatorischen Hürden spätestens Anfang Juni genommen werden. Je höher aber die Verluste bei VoiceStream, desto teurer werde das Unternehmen für die Telekom.

VoiceStream hatte seinen Netto-Verlust im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres von 203,3 Mill. $ auf 651,2 Mill. $ ausgeweitet. Der Umsatz war laut Unternehmensangaben im Berichtszeitraum von 258,4 Mill. $ auf 732,1 Mill. $ geklettert.

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