"Volksaktie"
Chronik der Telekom-Aktie

Am 18. November 1996 findet die Erstnotiz des als "Volksaktie" angepriesenen Wertes statt. Der Kurs der fünffach-überzeichneten Telekom-Aktie schnellt am ersten Handelstag in die Höhe. Der erste amtliche Schlusskurs liegt bei 33,90 DM. Der Einführungspreis für die T-Aktie betrug 28,50 DM. Seitdem hat die Aktie ein bewegtes Börsenleben geführt.

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25. Juni 1999: Bankhäuser und Kursmakler verursachen durch den Verkauf von 12,93 Mill. T-Aktien einen Kurssturz. Bei Handelsschluss liegt der Kurs bei 39,50 ?.

28. Juni 1999: Die T-Aktie legt gleich am ersten Handelstag bei ihrem zweiten Börsengang zu. An der Frankfurter Börse steigt der Kurs der T-Aktie auf 40,30 ? (78,82 DM).

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06. März 2000: Die T-Aktie erreicht mit einem Wert von 103,50 ? ihren bisherigen Höchststand.

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19. Juni 2000: Die T-Aktie startet nach dem dritten Börsengang lustlos. Das Papier verliert rund 3,35 % auf 65,79 ? und liegt damit klar unter dem Ausgabepreis von 66,50 ?. Die Aktie war 3,5-fach überzeichnet.

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9. August 2000: Die Deutsche Telekom verschiebt den für Herbst 2000 geplanten Börsengang ihrer internationalen Mobilfunktochter T-Mobile auf unbestimmte Zeit.

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31. Oktober 2000: Obwohl die Telekom einen Gewinnsprung von 546 % verkündet, entstanden vor allem durch Firmenverkäufe und den Börsengang von T-Online, sackt die T-Aktie bis zum Nachmittag um 3,25 % auf 42,58 ? ab.

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22. November 2000: Die Deutsche Telekom gibt bekannt, dass sie sich auch in Frankreich nicht um eine UMTS-Lizenz bewerben wird. Zuvor hatte die Telekom bereits in Spanien, Italien und der Schweiz auf eine Beteiligung an den UMTS-Vergabeverfahren verzichtet.

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14. Februar 2001: Nach Rücktrittsgerüchten um Telekom-Chef Ron Sommer sackt die T-Aktie zum ersten Mal seit Ende Dezember 1998 wieder unter 30 ?.

21. Februar: Nach unten korrigierte Gewinne lassen den Aktienkurs der Telekom auf ein neues Jahrestief stürzen. Mit 24,80 ? wird der bisherige Tiefststand der letzten 52 Wochen von 26,50 ? zeitweise deutlich unterschritten.

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29. Mai: Aktionärsvertreter äußern auf der Hauptversammlung den Verdacht, dass die im Februar 2000 verkündete Abwertung des Telekom-Immobilienbesitzes um rund zwei Mrd. ? (3,9 Mrd. DM) bewusst verschleppt wurde, da sonst der Ausgabekurs der dritten Tranche der Telekom-Aktien von rund 63 ? nicht zu halten gewesen wäre.

31. Mai: Die Deutsche Telekom schließt die Übernahme des US- Mobilfunkunternehmens VoiceStream und des kleineren Anbieters Powertel ab.

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31. Juli: Nach der Bekanntgabe roter Zahlen im ersten Halbjahr kommt die Deutsche Telekom an der Börse unter die Räder.

2. August: Aktionäre klagen vor dem Landgericht Frankfurt am Main gegen die Telekom wegen falscher Angaben im Immobiliengeschäft.

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7. August 2001: Die T-Aktie bricht nach dem Verkauf von rund 44 Mill. Aktien durch die Deutsche Bank im Auftrag eines Großkunden ein.

8. August 2001: Der Aktienkurs der Telekom verliert den zweiten Tag in Folge kräftig. Das Papier büßt über sieben Prozent ein und ist bei Börsenschluss noch 21,25 ? wert.

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