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Volkswagen stärkt Präsenz in Korea mit eigener Importgesellschaft

Der Volkswagen-Konzern stärkt seine Präsenz in Korea mit einer eigenen Importgesellschaft. Wie der Wolfsburger Autobauer am Freitag mitteilte, wird die neue Gesellschaft von Volkswagen Anfang kommenden Jahres ihre Arbeit aufnehmen.

dpa-afx WOLFSBURG. Der Volkswagen-Konzern stärkt seine Präsenz in Korea mit einer eigenen Importgesellschaft. Wie der Wolfsburger Autobauer am Freitag mitteilte, wird die neue Gesellschaft von Volkswagen Anfang kommenden Jahres ihre Arbeit aufnehmen.

Bisher war das Importgeschäft in Korea seit dem Jahr 2000 nach Unternehmensangaben in den Händen der Gojin Motors, einer Sparte von Kukdong Oil und Chemical Co. Das Unternehmen, mit dem eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde, werde weiter Volkswagen-Händler bleiben.

Wachsende Bedeutung DES Asien-Geschäfts

Mit der Entscheidung, die Zügel in die eigene Hand zu nehmen, unterstreicht Volkswagen die wachsende Bedeutung seines Asien-Geschäfts. Erst kürzlich hatte die "Braunschweiger Zeitung" aus einem internen VW-Papier berichtet, laut dem der Konzern mit einer Modelloffensive weitere Märkte in Asien erobern will.

So soll der derzeit noch geringe Marktanteil in Ländern wie Indien und den Philippinen deutlich auf etwa zwölf Prozent steigen. Hierzu sollen lokale Produktionsstätten aufgebaut und spezielle Fahrzeuge für Südostasien entwickelt werden. Zudem will VW Kooperationen mit lokalen Herstellern ansteuern. Ende Oktober hatte Volkwagen eine langfristige strategische Allianz mit dem malaysischen Autobauer Proton vereinbart.

Probleme IN China

Unterdessen kämpft Volkswagen mit Problemen in China, wo die Regierung gegen eine Überhitzung der Konjunktur ansteuert und der Kampf zwischen den Autobauern die Preise drückt. Unternehmenschef Bernd Pischetsrieder rechnet damit, dass der Absatz auf dem für VW nach Deutschland zweitwichtigsten Absatzmarkt in diesem Jahr schwächer als im vergangenen Jahr ausfallen dürfte. Der Konzern hat inzwischen verstärkte Einsparbemühungen angekündigt und die geplanten Investitionen gekürzt.

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