Voll konkurrenzfähig
Biedermann: „Es gibt keine Anzugdiskussion mehr"

Thema abgehakt: Europameister Paul Biedermann sieht die Athleten des DSV bei den Olympischen Spielen in Peking in Bezug auf die Wettkampfanzüge nicht mehr im Nachteil.

Europameister Paul Biedermann sieht die Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) bei den Olympischen Spielen in Peking in Bezug auf die Wettkampfanzüge nicht mehr im Nachteil. "Es gibt keine Anzugdiskussion mehr, sondern eine Anzuglösung. Das Thema geistert nicht mehr in unseren Köpfen herum", sagte Biedermann an seinem 22. Geburtstag am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im Deutschen Haus.

Der DSV-Ausrüster habe ein sehr gutes Produkt entwickelt, die neuen Wettkampfanzüge seien voll konkurrenzfähig, erklärte Biedermann. Mit dem Europarekord durch Britta Steffen über 100 m Freistil und der nationalen Bestmarke durch Rafed El-Masri über die halbe Distanz habe der neue Anzug beim letzten Härtetest in Deutschland in Magdeburg seine Taufe zuletzt auch "absolut bestanden".

Nasa an Rekord-Anzug beteiligt

Zuvor hatte der neue High-Tech-Anzug eines australischen Herstellers für Zündstoff gesorgt. Der Großteil der Weltrekorde in diesem Jahr war in diesen Anzügen aufgestellt worden, an deren Entwicklung unter anderem die US-Weltraumbehörde Nasa beteiligt war und in denen auch US-Superstar Michael Phelps schwimmt. Viele Schwimmer und Experten hatten von einer Wettbewerbsverzerrung gesprochen.

© SID

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