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Erste Niederlage für Handballer

In Hafen von Piräus bekamen es die deutschen Handballer zum ersten Mal einen Gegner zu tun, der ihnen das Wasser reichen konnte. Im vierten Vorrundenspiel der Gruppe verbuchte der Europameister mit dem 29:30 (14:17) gegen Ungarn seine erste Niederlage. Gegen die Ugarn wirkten die Handballer kraftlos, schwerfällig und ideenlos.

HB ATHEN. Doch die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand, die das Viertelfinale bereits sicher hat und am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Frankreich um den Gruppensieg spielt, gilt trotz des Ausrutschers weiterhin als Favorit auf olympisches Gold. Bester deutscher Werfer vor 6500 Zuschauern im Faliro Sports Center war erneut der Magdeburger Stefan Kretzschmar mit 8/2 Treffern.

"Wir haben den ersten Härtetest verloren. Ein schlechtes Spiel haben wir immer im Turnier, das haben wir damit weg", sagte der Lemgoer Daniel Stephan, der die Niederlage an der "fehlenden Durchschlagskraft im Angriff" festmachte. "Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Wir haben mit vollem Einsatz gespielt. Aber wir haben vorne zu viele Bälle verworfen und hinten nicht so gut abgewehrt", kommentierte Kreisläufer Christian Schwarzer. Der Lemgoer versprach: "Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen."

Wie schon im Spiel zuletzt gegen Brasilien begann das Team des Deutschen Handball-Bundes (DHB) nicht mit der nötigen Konzentration und Aggressivität, obwohl Torhüter Henning Fritz vor dem vierten Gruppenspiel angekündigt hatte: "Jetzt geht das Turnier erst richtig los." Der WM-Sechste Ungarn, der mit Torhüter Nandor Fazekas vom Erstliga-Aufsteiger TuS N-Lübbecke zwar nur einen Bundesliga- Legionär, aber dafür in Carlos Perez und Ivo Diaz zwei gebürtige Kubaner in den eigenen Reihen hat, bestimmte die Anfangsphase und setzte sich bis zur 12. Minute mit 7:4 ab. Dies veranlasste Brand zur ersten deftigen Ansprache in diesem Turnier.

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