Vollständige Privatisierung
Fluggesellschaft Iberia kündigt Börsengang für November an

dpa-afx MADRID. Die spanische Fluggesellschaft Iberia soll Anfang November an die Börse gehen und damit vollständig privatisiert werden. Das kündigte Firmenchef Xabier de Irala am Dienstag vor Journalisten in Madrid an. Der bereits mehrfach verschobene Börsengang werde indes noch von den Marktbedingungen abhängig gemacht, sagte de Irala. Die "unabdingbaren Vorgaben" für die endgültige Privatisierung seien inzwischen erfüllt, betonte der Iberia-Chef: Die Rentabilität des Unternehmens sei gesichert, industrielle und institutionelle Partner seien einbezogen.

Bei der bereits Anfang 1999 erstmals geplanten vollständigen Privatisierung will sich der spanische Staat von den restlichen 54 % seiner Iberia-Anteile trennen. Das Unternehmen mit rund 27.000 Beschäftigten befindet sich auf einem strikten Sparkurs. Bis zum Jahr 2003 rechnet Iberia damit, die Hälfte der Flugtickets in Spanien per Internet zu verkaufen und damit die Provisionen an Reisebüros zu sparen.

Iberia ist bereits zu 40 % in den Händen eines harten Kerns von Großanlegern. British Airways hält 9 % der Anteile und American Airlines 1 %. Die spanische Sparkasse Caja Madrid ist zu 10 % beteiligt, das Kreditinstitut Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) mit 7,3 % und der Tabakkonzern Tabacalera mit 6,7 %. Das Handelshaus El Corte Inglés hält ebenso 3 %, wie die Sparkassen-Organisation Ahorro Corporacion. 6 % an Iberia werden von den Beschäftigten der Fluggesellschaft gehalten.

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