Vollständige Privatisierung geplant
Eichel bezeichnet Post-Börsengang als gelungen

Finanzminster Eichel und Post-Chef Zumwinkel sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Beide sehen noch Potenzial für die Aktie.

vwd FRANKFURT. Der Börsenstart der Post-Aktie ist nach den Worten von Bundesfinanzminister Hans Eichel gelungen. Die achtfache Überzeichnung stelle angesichts der derzeit volatilen Börsenstimmung einen großen Erfolg für die Deutsche Post AG, Bonn, und die Privatsierungspolitik des Bundes als Mehrheitseigentümer dar, sagte der SPD-Politiker am Montag auf der Emissionspressekonferenz in der Frankfurter Börse. Besonders freue ihn die große Nachfrage und auch international starke Beteiligung der Privatanleger, die man bei der Platzierung besonders im Auge gehabt habe.

Indem erstmals wichtige Kapitalmärkte Europas im Rahmen einer Erstemission zugleich angesprochen wurden, habe der Bund bei der Harmonisierung der internationalen Kapitalmärkte Pionierarbeit geleistet. Mit der weltweiten Platzierung der "Aktie Gelb" habe er zudem einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er sich einer modernen Privatisierungspolitik verpflichtet fühlt, betonte Eichel. Langfristig wolle sich der Bund komplett von seinen Anteilen trennen. Auf Dauer könne die Post kein internationales Unternehmen sein, wenn der Staat seinen Einfluss behalte.

Für die vollständige Privatisierung werde man die Gesetze entsprechend ändern, sagte Eichel. Momentan darf der Bund nicht mehr als 49 % der Post-Aktien an die Börse bringen. Auf die Frage nach dem möglichen Zeitpunkt der Zweitemission sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Zumwinkel, man konzentriere sich zunächst auf die erste Tranche und sehe dann weiter.

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