Volmer nennt Bericht über neue Waffenlieferung gezielt gestreut
Waffenlieferung in die Türkei umstritten

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Ludger Volmer (Grüne), wertet Berichte über eine angebliche neue Waffenlieferung an die Türkei als gezielten Angriff auf die Grünen. Es handle sich dabei um Gerüchte, die "von interessierter Seite" gestreut würden, "um unseren Parteitag kaputt zu machen und die Emotionen der Grünen gegen die Regierung zu richten", sagte Volmer am Freitag im ARD -"Morgenmagazin" mit Blick auf den Grünen-Bundesparteitag am Wochenende in Rostock.

ddp BERLIN. Aus dem vor einigen Tagen veröffentlichten Rüstungsexportbericht gehe "ganz klar hervor, dass die Rüstungslieferungen insbesondere an Nicht-NATO-Staaten ganz erheblich zurückgegangen sind".

Die "Bild"-Zeitung hatte unter Berufung auf Informationen aus dem Bundesverteidigungs- und Wirtschaftsministerium berichtet, der Bundessicherheitsrat habe die Lieferung von 400 Panzerhaubitzen an die Türkei genehmigt. Die Haubitzen aus deutsch-südkoreanischer Produktion könnten laut Sicherheitsexperten zum Einsatz gegen die kurdische Minderheit in der Türkei eingesetzt werden. Südkorea habe gegenüber dem Kanzleramt auf dem Haubitzen-Deal bestanden und wolle dafür im Gegenzug U-Boote bei deutschen Werften bauen lassen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%