Volumen entspricht einem Drittel der derzeitgen Marktkapitalisierung
Deutsche Bank will sich bis 2005 von allen Beteiligungen trennen

Von 2002 an, wenn der Verkauf von Unternehmensbeteiligungen steuerfrei bleibt, soll das Portfolio veräußert werden. Betroffen sind Firmen wie Daimler-Chrysler, Linde und Münchener Rück.

dpa-afx FRANKFURT. Die Deutsche Bank will ihre in der DB Investor zusammengefassten Unternehmensbeteiligungen mit in Kraft treten der Steuerreform 2002 zügig verkaufen. Ziel sei, das gesamte Portfolio innerhalb von zwei bis drei Jahren zu verkaufen, sagte DB-Investor-Chef Axel Pfeil der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Zu den Beteiligungen gehören unter anderen 11,9 % an Daimler-Chrysler, zehn Prozent an Linde und 9,6 % an der Münchener Rück.

Insgesamt werde die Deutsche Bank Pakete mit einem aktuellen Marktwert von 20 Mrd. Euro (39,2 Mrd. DM) auf den Markt bringen. Das entspräche einem Drittel ihrer eigenen Marktkapitalisierung. Die Beteiligungen der Bank enthalten nach Pfeils Angaben stille Reserven von 15,5 Mrd. Euro.

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