Vom Telleräscher zum Weltmeister: Weltrekordler hofft auf Gold
Marathonläufer Khannouchi: Ein amerikanisches Märchen

hpk EDMONTON. Vom Tellerwäscher zum Weltmeister, beim ersten Titel der Leichtathletik-Weltmeisterschaften im kanadischen Edmonton könnte dies für Khalid Khannouchi wahr werden. Der Marathonläufer ist in Marokko geboren und startet nun zum ersten Mal für die USA. "Ich hoffe, Gold zu gewinnen, denn alle setzen große Hoffnungen in mich", glaubt der Weltrekordler trotz einer Rückenverletzung an seine große Chance.

Gewinnt der 29-Jährige die Goldmedaille, dann wäre ein Märchen nach dem Vorbild amerikanischer Seifenopern wahr geworden. Khannouchi kam 1993 als Einwanderer aus Marokko nach Brooklyn in New York. Dort lebte der dreifache Sieger des Chicago-Marathon damals nicht als hochbezahlter Läufer, sondern er spülte in einem Restaurant die Teller und putzte die Tische. Und nach einer Zwölf-Stunden-Schicht hat die US-Medaillenhoffnung dann nachts trainiert. Manchmal sogar um Mitternacht im Central Park, erzählt die Legende. Aber wenn das Märchen aus 2001 wahr werden sollen, muss er härteste Konkurrenz aus Afrika und Spanien besiegen. "Das ist das beste Teilnehmerfeld bei einem Marathon in der Geschichte der Weltmeisterschaft", erklärte Khalid

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