Von ADSL bis XML: Kleines Glossar der IT-Fachbegriffe

Von ADSL bis XML
Kleines Glossar der IT-Fachbegriffe

In kaum einer anderen Branche tauchen so schnell neue Begriffe auf wie in Informationstechnik und Telekommunikation.

WiWO/ap FRANKFURT. Damit man bei all dem Fachchinesisch nicht die Orientierung verliert, gibt es hier eine Übersicht aktueller Cebit-Begriffe.

ADSL: Das Kürzel für schnelle Internet-Verbindungen steht für "Asymetric Digital Subscriber Line" (Asymmetrische Digitale Kundenanschlußleitung). Die Datenübertragung mit dieser Breitbandtechnik ist bis zu 125 Mal schneller als ISDN. ADSL nutzt die bestehenden Kupfer-Telefonleitungen im Festnetz, erforderlich ist ein spezielles ADSL-Modem. Die Deutsche Telekom vertreibt den ADSL-Anschluss unter dem Markennamen T-DSL.

ASP: Abkürzung für "Application Service Provider" - das sind Firmen, die Software bei Bedarf über das Internet zur Verfügung stellen. Vor allem in Unternehmen wächst der Trend, Software nicht mehr zu kaufen, sondern für eine bestimmte Nutzungsdauer zu mieten.

Athlon: Markenname des schnellsten Prozessors der Firma Advanced Micro Devices (AMD), der unter anderem in Dresden gefertigt wird.

Bluetooth: Standard für die schnelle (1 Megabit/sec) Funkübertragung von Daten zwischen unterschiedlichen elektronischen Geräten über eine Entfernung bis etwa zehn Metern. Bluetooth - der Name leitet sich von König Harald Blauzahn ab, der im 10. Jahrhundert in Dänemark regierte - gilt damit als Nachfolger der Infrarot-Technik.

B2B: "Business to Business" - gemeint ist der Internet-Handel (E-Commerce) zwischen Unternehmen, im Unterschied zu Online-Geschäften mit privaten Haushalten. Diese werden auch als B2C ("Business to Consumer") bezeichnet.

Client: Endgerät für den Empfang von Daten aus einem Computernetz - der Client (wörtlich: Kunde) erhält seine Daten vom Server (wörtlich: Dienstleister); im übertragenen Sinn auch die Software, die Daten aus dem Netz holt.

DVD-ROM: Datenträger im CD-Format von zwölf Zentimetern Durchmesser mit einer Speicherkapazität von 4,7 Gigabyte bis maximal 17 GB. Die DVD-ROM kann nur gelesen werden; sie gilt als Nachfolgetechnik der Videokassette.

DVD-RAM: Datenträger, der wieder beschrieben werden kann und meist 4,7 GB speichern kann.

Epoc: Betriebssystem für Kleincomputer und Handys, das vom Symbian-Konsortium für mobile Internet-Zugangsgeräte entwickelt wird.

Firewire: von Apple entwickelte serielle Schnittstelle zur schnellen Datenverbindung mit Videokamera, Drucker, Scanner oder Festplatte mit einer Geschwindigkeit bis 400 Megabit pro Sekunde; der Standard trägt auch die Bezeichnung IEEE1394.

GPRS: General Packet Radio Service, Technik für die schnellere Datenübertragung in Mobilfunknetzen. Damit ist im bestehenden GSM-Netz eine Geschwindigkeit von 40 bis 50 Kilobit pro Sekunde möglich (statt der üblichen 9,6 KBit/sec). Übertragen werden einzelne Datenpakete; die Gebühren werden nach Datenmenge und nicht nach Verbindungszeit berechnet.

M-Commerce: Kurzform für den "Mobile Commerce", den elektronischen Handel über mobile drahtlose Geräte wie das Handy.

P2P: ausgeschrieben: Peer to Peer, eine Technik zur Vernetzung von Computern, bei der jedes Gerät gleichzeitig als Server und Client fungiert. Häufig für den privaten Tausch von Daten aller Art verwendet, kann die P2P-Technik auch für die Abwicklung von Geschäftsabläufen eingesetzt werden.

PDA: "Personal Digital Assistant" - mobiler Kleincomputer mit Standardanwendungen wie Termin- und Adressenverwaltung.

PocketPC: Bezeichnung für mobile Kleincomputer mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows CE.

Smartcards: intelligente Chipkarten mit einem Mikroprozessor, von dem Geldbeträge oder andere Einheiten abgebucht werden können. Die Chips können Daten speichern und verwalten.

UMTS: das "Universal Mobile Telephone System" soll als Handy-System der dritten Generation den GSM-Standard ablösen. Es erlaubt die schnelle Datenübertragung bis zwei Megabit pro Sekunde im stationären und bis 384 KBit/sec im mobilen Einsatz.

WAP: Wireless Application Protocol, Standard für die Übertragung von Internet-Informationen zum Mobiltelefon.

Web Services: Bei diesen Web-Diensten handelt es sich um verteilte Software-Lösungen, die im Internet zur Anwendung kommen und dort auf XML-Daten zugreifen.

WLAN: Das "Wireless LAN" findet als Computernetz mit Funkzugang eine zunehmende Verbreitung. Es gibt sowohl öffentliche WLAN-Angebote als auch Firmennetze mit dieser Technik. Ein WLAN stellt besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit.

XHTML: Standard des Web-Konsortiums (W3C) für die Verbindung von HTML (Hypertext Markup Language) mit XML.

XML: Die "Extensible Markup Language" ist der wichtigste Standard für die Beschreibung der inhaltlichen Struktur von elektronischen Dokumenten aller Art; gilt als Allzweckmittel für die plattformübergreifende Übermittlung und Verarbeitung von Daten.

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