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Von Äpfeln und Kosten

Die Werbeschlacht zwischen Consors und DAB treibt erheiternde Blüten.

Ewiger Dank der EU-Kommission. Sie ermöglichte vor Kurzem endlich vergleichende Werbung. Und hat damit uns Konsumenten den einen oder anderen Gag ermöglicht.

Neuestes Highlight: Consors und Direkt Anlage Bank, kurz: DAB. Als die DAB, die Online-Tochter der Münchner Hypo-Vereinsbank, im November ihre Transaktionspreise drastisch erhöhte, bot Consors im Internet "wechselwilligen DAB-Kunden" ein günstiges Depot an.

Zugleich schrieb ein User im Consors-Chat: "Warum ist DAB eigentlich so teuer?". Dieser Satz tauchte dann auch prompt auf der Startseite bei consors.de auf.

Die Rache folgte spät, aber sie kam. Die DAB fragt jetzt - nach den unendlichen Übernahmegerüchten beim Konkurrenten Consors - hämisch auf ihrer Internet-Seite: "Wird Ihr Broker gerade verkauft? Dann haben wir was für Sie". Wer klickt, landet bei einem angebissenen Apfel. "Damit Sie auch Morgen noch kraftvoll traden können". Und einer weiteren Frage: "Zieht sich Ihr Broker gerade vom Markt zurück?"

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