Von aktiver Konjunktursteuerung abgeraten
Volksbanken: EZB muss besonnene Geldpolitik fortsetzen

dpa BONN. Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) an einer besonnenen Geldpolitik festhalten. Von der monetären Seite gebe es derzeit keine Notwendigkeit für eine Zinssenkung, heißt es im aktuellen Konjunkturbericht des BVR vom Montag in Bonn. Eine Abschwächung des Geldmengenwachstums sei noch nicht eingetreten.

Von einer aktiven Konjunktursteuerung sei abzuraten. Eine geldpolitische Lockerung mache nur dann Sinn, wenn es wahrscheinlich sei, dass sich die Konjunkturflaute bis weit ins nächste Jahr hinein ziehen werde.

Zehn Tage vor der Sitzung des Europäischen Zentralbankrats am 30. August halte es die Mehrzahl der Analysten bereits für ausgemacht, dass die EZB eine Zinssenkung beschließen werde. Von der EZB selbst seien aber bislang keine deutlichen Signale für eine Zinssenkung gekommen. Es wäre falsch, eine Zinssenkung auf einer der nächsten EZB-Ratssitzungen als sicher anzunehmen.

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