Archiv
Von Apple bis Speck - Stars wählen ausgefallene Namen für ihre Kinder

San Francisco (dpa) - Apple Blythe Alison, die Tochter von Gwyneth Paltrow und Chris Martin, wird sich in einigen Jahren vielleicht fragen, warum sie nicht einfach Emily, Emma oder Madison heißt. Das sind die drei beliebtesten Mädchennamen, die amerikanische Eltern jüngsten Statistiken nach am häufigsten vergeben. Hollywoodstar Gwyneth Paltrow fand es Medienberichten zufolge jedoch einfach «cool», ihr erstes Baby nach einer Frucht zu benennen.

San Francisco (dpa) - Apple Blythe Alison, die Tochter von Gwyneth Paltrow und Chris Martin, wird sich in einigen Jahren vielleicht fragen, warum sie nicht einfach Emily, Emma oder Madison heißt. Das sind die drei beliebtesten Mädchennamen, die amerikanische Eltern jüngsten Statistiken nach am häufigsten vergeben. Hollywoodstar Gwyneth Paltrow fand es Medienberichten zufolge jedoch einfach «cool», ihr erstes Baby nach einer Frucht zu benennen.

Doch Apple ist in Mamas prominenten Kreisen in bester Gesellschaft. Ausgefallene Namenskreationen sind längst zur Star- Gewohnheit geworden. Schauspieler Jason Lee («Vanilla Sky»), der im Herbst erstmals Vater wurde, taufte den Sprössling Pilot Inspektor. «Pilot» habe den Eltern, die etwas «ungewöhnliches» suchten, einfach gefallen, so versuchte Lees Sprecher den Namen zu erklären.

Der Sohn von Sänger John Mellencamp weiß wenigstens genau, warum er Speck heißt. Das war der Spitzname seines Großvaters. Specks Bruder Hud ist nach dem Westernhelden und gleichnamigen Film - mit Paul Newman als Hud - benannt.

Häufig halten Städte und Länder als Inspiration her. Helen Hunt, Star von «Was Frauen wollen», kann nur hoffen, dass Töchterchen Makena'lei den Namen eines Ortes auf Hawaii haben will. Kim Basinger und Ex-Gatte Alec Baldwin waren sich vor Jahren darin einig, ihre Tochter Ireland zu nennen.

Michael Jackson dachte bei seiner einzigen Tochter an Paris. Dafür ließ bei den Söhnen mit der numerischen Folge Prince Michael 1 und Prince Michael 2 die Fantasie offenbar etwas nach. Verona Feldbusch träumte wohl von Kalifornien, als sie ihr Söhnchen nach der Pazifik-Stadt San Diego taufte. Madonnas Tochter teilt ihren Namen mit dem Wallfahrtsort Lourdes.

Grenzen für die Namensvielfalt gibt es kaum. Zumindest setzt der amerikanische Gesetzgeber der Kreativität keine Schranken. Bei Zelda, der Tochter von Komiker Robin Williams, stand ein Nintendo-Videospiel Pate. Sängerin Toni Braxton, vermutlich eine Jeans-Trägerin, wählte Denim als Jungenname aus. Der australischen Schauspielerin Rachel Griffith klang Banjo gut in den Ohren, als sie im November 2003 einen Jungen zur Welt brachte.

Bei großen Familien kommt ein seltener Name selten allein. Demi Moore und Bruce Willis strengten sich bei allen drei Töchtern kräftig an. Das Ergebnis: Rumer Glenn, Scout Larue und Tallulah Belle. Frank und Gail Zappa setzten die Töchter Moon Unit und Diva und die Söhne Dweezil und Ahmet in die Welt. Die Hippie-Eltern von Schauspieler River (Fluss) Phoenix, der 1993 an einer Überdosis Drogen starb, gaben seinen Geschwistern die Namen Rainbow (Regenbogen), Summer Joy (Sommerfreude), Liberty Butterfly (Freiheit Schmetterling) und Joaquin Rafael Leaf (Blatt), der in «Gladiator» als Kaiser Commodus glänzte.

Peaches (Pfirsiche) Geldof, Tochter von Rocker Bob Geldof, heißt mit zweitem Vornamen Honeyblossom (Honigblüte). Der Zeitung «Telegraph» zufolge bedauert die 14-Jährige jetzt schon die kleine Paltrow-Tochter Apple. Sie sei in der Grundschule wegen ihres Namens oft gehänselt worden. «Ich heiße wie eine Frucht. Das macht doch keinen Sinn», beschwerte sich Peaches. Auch ihren Schwestern mag es nicht besser ergangen sein. Sie heißen Pixie und Fifi Trixibelle.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%