Von "Bild" über Ullstein bis zu ProSiebenSat1
Springer-Verlag ist das größte Zeitungshaus Europas

Gegründet wurde das Unternehmen 1946 von dem Hamburger Verleger Axel Springer, der aus dem Unternehmen ein weit verzweigtes und einflussreiches Presseimperium schuf.

afp HAMBURG. Dessen Flagschiff ist die "Bild"-Zeitung, die seit 1952 an den Kiosken verkauft wird. Der Verlag besitzt auch Anteile an der TV-und Mediengruppe ProSiebenSat1 sowie mehrere Buchverlage.

Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 14 000 Mitarbeiter. Bis zum Jahr 2003 will es nun rund 1 400 Stellen abbauen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Springer einen Umsatz von 2,9 Mrd. Euro (5,67 Mrd. Mark) und einen Jahresüberschuss von 98 Millionen Euro (191,67 Mill. Mark).

Zum Geschäftsbereich Zeitungen des Springer-Verlages gehören neben "Bild" auch "Die "Welt", das "Hamburger Abendblatt" und die "Berliner Morgenpost". Allein die "Bild" erreichte im vergangenen Jahr durchschnittlich eine tägliche Auflage von 4,3 Millionen verkauften Exemplaren mit 11,2 Millionen Lesern. Der Verlag engagiert sich zudem auf den Zeitungsmärkten in Österreich, Ungarn und der Schweiz. Springer gibt darüber hinaus eine Vielzahl von Zeitschriften heraus, zu denen unter anderem die Fernsehillustrierte "Hörzu", das Frauenmagazin "Allegra" und "Auto Bild" gehören. Auch in diesem Bereich ist Springer im Ausland tätig.

Im Bereich der Elektronischen Medien sticht das Engagement bei der ProSiebenSat1 Media AG heraus, zu der die Sender Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N 24 gehören. Springer hält an diesem Verbund 11,5 Prozent, der Medienkonzern Kirch wiederum verfügt über 40 Prozent der Anteile des Axel Springer Verlags. Dieser engagiert sich darüber hinaus nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Internet und im Hörfunk.

Ein weiteres Standbein des Springer-Verlags ist der Geschäftsbereich Bücher, zu denen unter anderem die Verlagsgruppe Econ Ullstein List gehört. Im vergangenen Jahr wurden von insgesamt 16 Springer-Verlagen 16,2 Mill. Bücher verkauft.

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