"Von der Sportschule bis zum Fünf-Sterne-Hotel ist alles dabei“
Quartiere für die Fußball WM 2006 ausgewählt

Die möglichen Quartier-Standorte für die 32 Teilnehmer der Fußball-WM 2006 stehen fest. Von einer Vielzahl von Bewerbungen wurden jetzt die 120 am besten geeigneten Herbergen und Städte ausgesucht und in einem Katalog zusammengefasst.

HB BERLIN. "Von der Sportschule bis zum Fünf-Sterne-Hotel ist alles dabei", erklärte Gerd Graus, Sprecher des Organisationskomitees, in Berlin. Zwei OK-Mitarbeiter waren monatelang unterwegs, um die Bewerber zu testen. Kriterien waren neben der Ausstattung der Hotels auch Trainingsmöglichkeiten, medizinische Versorgung sowie die Anbindung an Flughäfen und Autobahnen.

Fest steht bereits die Bay-Arena als Trainingsstätte der deutschen Nationalelf, die wahrscheinlich im bergischen Land Quartier beziehen will. Von den Alpen bis zur Ostseeküste, vom Saarland bis in die neuen Bundesländer - aus allen Teilen der Republik sind Bewerber dabei, die besonders gern Brasilianer oder Franzosen beherbergen würden. Viele wie das Waldhotel Degerloch in Stuttgart oder die Sportschule Barsinghausen haben Erfahrung als Fußball-Quartier. Der Altenburger Hof in Thüringen oder das Hotel Klosterpforte in Marienfeld bei Gütersloh stehen als Beispiele für Gegenden, in denen keine WM-Spiele stattfinden, die aber ein Stück vom WM-Kuchen abbekommen wollen.

Die zwölf offiziellen WM-Städte setzen darauf, dass traditionelle örtliche Sponsoren 2006 trotz der Exklusivregelungen für die 15 globalen Geldgeber der Fifa und für die sechs nationalen Förderer in Veranstaltungen der WM-Orte eingebunden werden können. "Wir suchen für die kleinen und mittleren Unternehmen nach Lösungen", erklärte Jürgen Kießling, Senatsrat in Berlin und Sprecher der WM-Städte.

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