Vor Ablauf des Ultimatums
Milizen verlassen Bunia

Noch vor Ablauf einer von der EU-Eingreiftruppe für Nordostkongo gesetzten Frist am Dienstag haben Milizkämpfer die Stadt Bunia verlassen.

dpa BUNIA. Der Anführer der Miliz Union Kongolesischer Patrioten (UPC), Thomas Lubanga, erklärte lokalen Radiosendern, seine Kämpfer hätten sich den Forderungen der Eingreiftruppe zur Demilitarisierung der Provinzhauptstadt gebeugt.

Augenzeugen berichteten jedoch nach wie wie von Milizionären, die sich in Zivilkleidung in der Stadt aufhielten. Die von Frankreich angeführte EU-Truppe unter Uno-Mandat hatte den Kämpfern am Samstag eine 72-stündige Frist gesetzt, um ihre Waffen aus Bunia fortzuschaffen.

In der von Milizen der Volksstämme der Hema und Lendu terrorisierten Provinzhauptstadt soll die 1400 Mann starke Eingreiftruppe die 700 Blauhelme der Uno-Mission für Kongo (MONUC) unterstützen. Bei den Kämpfen und Massakern der letzten zwei Monate kamen in Bunia und Umgebung mindestens 500 Menschen ums Leben

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