Vor allem das Management betroffen
Reuters baut weitere Stellen ab

Der Nachrichten- und Informationskonzern Reuters hat ergänzend zu den bereits geplanten Einsparungen den Abbau von weiteren 650 Arbeitsplätzen angekündigt.

Reuters LONDON. Damit sollen nach Angaben des Unternehmens künftig zusätzlich rund 100 Mill. £ pro Jahr eingespart werden.

Mit dem Arbeitsplatzabbau, der vor allem das mittlere und höhere Management treffen soll, werde die operative Gewinnmarge im kommenden Jahr voraussichtlich auf mehr als zwölf Prozent steigen, teilte Reuters am Donnerstag in London mit. Im Jahr 2002 werde für die Restrukturierung ein Betrag von 100 Millionen £ zurückgestellt, es würden aber bereits in diesem Jahr zusätzliche Einsparungen von 20 Mill. £ erzielt.

Im April hatte Reuters angekündigt, auf Bruttobasis rund 2100 der zuvor etwa 19 000 Stellen zu streichen. Die weltweit schwachen Finanzmärkte und die dadurch ausgelöste schwierige Lage bei internationalen Finanzgruppen - den Hauptkunden von Reuters - hatten zuletzt im ersten Quartal 2002 zu einem deutlichen Umsatzrückgang geführt

.

Reuters bleibt bei Umsatzprognose

Der Nachrichten- und Informationskonzern hat indessen seine Umsatzprognose für das Kerngeschäft bestätigt. Zugleich teilte das Unternehmen am Donnerstag mit, es erwarte im kommenden Jahr eine Erholung der für die Reuters-Geschäfte relevanten Märkte.

Reuters bleibe bei der Vorhersage, dass die regelmäßigen Umsätze in diesem Jahr wohl um drei bis vier Prozent fallen dürften. Es gebe keinen Anlass, diese Erwartungen zu ändern, hieß es.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%