Vor allem Großbritannien betroffen: Shell will 1300 Stellen streichen

Vor allem Großbritannien betroffen
Shell will 1300 Stellen streichen

Der niederländisch-britische Mineralölkonzern Shell will im Rahmen einer Umstrukturierung bei Förderung und Produktion in Europa 1 300 Stellen streichen. Wie das Unternehmen am Donnerstagabend in London und Aberdeen (Schottland) mitteilte, steht der Abbau der Arbeitsplätze in Zusammenhang mit einem bereits beschlossenen Programm zur Kostensenkung.

HB/dpa LONDON. Der Konzern strebt demzufolge an, seine globalen jährlichen Betriebskosten bis 2006 um zwischen 500 und 800 Mill. $ zu senken.

Shell beschäftigt in Europa der Mitteilung zufolge 5 450 Mitarbeiter. Von den Einschnitten sei die Sparte Fördertechnik besonders betroffen. Die meisten Stellen sollen an britischen Standorten eingespart werden. Laut Shell würden außerhalb Großbritanniens nur etwa 100 Stellen gestrichen. Zunächst sei ein Abbau von insgesamt 900 Stellen geplant gewesen.

Shell hatte im Februar für das Geschäftsjahr 2002 einen Gewinneinbrauch von 23 % auf 9,21 Mrd. Dollar bekannt gegeben. Im vierten Quartal 2002 hatte sich das Ergebnis jedoch um 46 % auf 2,78 Mrd Dollar kräftig erhöht.

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