Vor allem im Süden schon größere Mengen
Deutsche Spargelbauern eröffnen die Saison

Es darf geschlemmt werden: In Süddeutschland wurde die Spargelsaison eingeläutet. Gutes Wetter lässt die Preise sinken.

dpa BRUCHSAL/NEETZE. Die deutsche Spargelsaison ist am Dienstag in Bruchsal bei Karlsruhe offiziell eröffnet worden. Nach Schätzungen der Centralen Marketing Gesellschaft (CMA) werden bis zum traditionellen Abschluss am Johannistag (24. Juni) bundesweit rund 57 000 Tonnen Spargel geerntet. Die ersten größeren Mengen kommen vor allem aus Süddeutschland von mit Folien abgedeckten Anbauflächen, berichtete die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn. Im Osten und Norden Deutschlands sei in dieser Woche vorerst nur mit kleinen Spargel-Mengen zu rechnen.

Auch in Niedersachsen begann trotz der niedrigen Temperaturen in den vergangenen Wochen nur wenige Tage später als im Vorjahr die Ernte. Bei Neetze zeigten sich die ersten Spitzen unter einer Anti- Tau-Folie. Die anfängliche Ernte von 50 Kilogramm pro Tag steigere sich langsam, sagte Spargelbauer Bodo Strampe. Acht bis neun Euro pro Kilo koste der Spargel vor Ostern. "Wenn die Sonne mehr scheint, sinken die Preise", sagte Strampe.

Im Südwesten Deutschlands war bereits Mitte März der erste Spargel dieses Jahres gestochen worden.

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