Vor allem in deutschen Werken
Airbus fährt Kurzarbeit zurück

Der europäische Flugzeughersteller Airbus fährt einem Zeitungsbericht zufolge seine Kurzarbeit in deutschen Werken zurück.

Reuters BERLIN. Die Auftragslage des Unternehmens sei besser als erwartet, sagte ein Sprecher der deutschen Airbus-Gesellschaft der "Financial Times Deutschland" einem Vorabbericht aus der Freitagsausgabe zufolge.

Die deutsche Airbus-Gesellschaft habe beschlossen, "die Kurzarbeit in den Werken zu verringern und in einigen Bereichen ganz aufzuheben", sagte der Sprecher. Gründe seien die "allmählich wieder bessere Auftragslage", die neuen Modelle A380, A340-500/600 und A318 und damit eine insgesamt leicht verbesserte Auslastung.

Die für das zweite Halbjahr angekündigte Kurzarbeit im größten Werk in Hamburg sei nicht mehr erforderlich, hieß es. An anderen deutschen Standorten wie Bremen, Nordenham oder Varel falle die Kurzarbeit geringer aus. Die Einzelheiten stünden aber noch nicht fest. Auch bei Werken in Frankreich und Großbritannien seien geplante Maßnahmen zur Produktionskürzung nicht voll ausgeschöpft oder gelockert worden, hieß es dem Bericht zufolge.

Airbus-Deutschland hatte im Februar Kurzarbeit für alle sieben deutschen Werke im Umfang zwischen sechs und 36 Tagen angekündigt. Das Hamburger Werk mit der Airbus-Endmontagelinie sollte im zweiten Halbjahr sechs Tage kurzarbeiten. Airbus beschäftigt in Deutschland den Angaben zufolge 16 000 Menschen, davon in Hamburg rund 8 300.

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