Vor allem in Texas
Dell will bis zu weitere 4000 Stellen streichen

Der weltweit größte PC-Hersteller Dell will neben dem bereits angekündigten Stellenabbau in den nächsten zwei Quartalen weitere 3000 bis 4000 Stellen streichen, obwohl sie nach eigenen Angaben die Umsatz- und Gewinnziele im ersten Quartal erreichen wird. Die Verlangsamung des Wachstums der Industrie mache eine Verringerung der Belegschaft und eine Verschlankung der Organisation nötig, teilte Dell am Montag nach Börsenschluss mit. Der Kurs der Dell-Aktie stieg im nachbörslichen Instinet-Handel auf 26,83 $ von 25,91 $ beim Handelsschluss.

Reuters NEW YORK. Dell teilte weiter mit, die Gewinnmargen seien im ersten Quartal etwas besser als erwartet gewesen. Das Unternehmen werde für das am Freitag zu Ende gegangene Quartal wie bereits prognostiziert einen Umsatz von acht Mrd. $ und einen Gewinn je Aktie von 17 Cents ausweisen. Im ersten Quartal 2000/2001 hatte Dell bei einem Umsatz von 7,28 Mrd. $ einen Gewinn von 525 Mill. $ oder 19 Cents je Aktie erwirtschaftet.

Im zweiten Quartal wird Dell nach eigenen Angaben Rückstellungen über 250 bis 350 Mill. $ bilden, vor allem wegen des geplanten Stellenabbaues. Der Stellenabbau sei in erster Linie im Hauptsitz in Texas geplant, hieß es. Bereits im Februar hatte Dell den Abbau von 1700 der insgesamt etwa 40 000 Stellen angekündigt.

"Die Bekräftigung der Ergebnisziele ist positiv", sagte ein Analyst. Die Ankündigung des zusätzlichen Stellenabbaus deute aber an, dass Dell mit einer schwächeren Nachfrage und der Fortsetzung des Preiskriegs rechne.

Dell will das Ergebnis des ersten Quartals und die Erwartungen für das zweite Quartal am 17. Mai bekannt geben.

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