Vor allem Spieler aus Istanbul
Türkei will beim WM-Comeback ins Viertelfinale

Mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein reist die Türkei zur Weltmeisterschaft. "Wir wollen unter die letzten acht Teams kommen", kündigte Trainer Senol Gunes nach erfolgreicher Qualifikation an.

dpa HAMBURG. Seit 1954 ist die Türkei erstmals wieder bei einer WM-Endrunde dabei und muss sich in der Vorrunde mit dem vierfachen Weltmeister Brasilien, China und Costa Rica auseinander setzen. "Wir zählen in Europa zu den technisch besten Mannschaften", schwärmt der Coach, der noch vor einigen Wochen auf der "Abschussliste" stand.

Die Nationalmannschaft rekrutiert sich vor allem aus Spielern der Istanbuler Clubs Fenerbahce, Galatasaray und Besiktas. Mit Werner Lorant und Christoph Daum führen dort zwei deutsche Trainer Regie. Einige der besten Akteure stehen allerdings im Ausland unter Vertrag. Zu den bekanntesten zählen Hakan Sükür (AC Parma), Hakan Unsal (Blackburn Rovers) und Yildiray Bastürk (Bayer Leverkusen). Auf ihren Regisseur Sergen Yalcin (Galatasaray Istanbul) müssen die Türken in Südkorea und Japan allerdings verzichten. Er fällt wegen eines im Februar erlittenen Kreuzbandrisses aus.

Das Management des Verbandes beklagte zuletzt die fehlende Unterstützung in der Öffentlichkeit. "Ligaspiele haben bei uns größere Bedeutung als Länderspiele", sagte Team-Manager Can Cobanoglu. Die Türkei verlor bei der WM 19954 zwei Mal gegen Deutschland (1:4/2:7) und trat erst bei der EURO 2000 in den Niederlanden und Belgien wieder in Erscheinung, wo das Team im Viertelfinale ausschied.

Deutsche Bilanz gegen die Türkei: 16 Spiele - 11 Siege, 3 Unentschieden, 2 Siege, 39:8 Tore.

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