Vor allem Technologiewerte unter Druck
Tokioter Börse fällt auf tiefsten Stand seit fast zwei Jahren

Die Kurse an der Tokioter Börse sind am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren gefallen. Nach den fortgesetzten Einbrüchen an den Börsen in den USA und Europa angesichts der Konjunkturwarnung der US-Notenbank Fed, verlor der Nikkei-Index 491,22 Punkte oder 3,5 %.

afp TOKIO. Er schloss mit 13 423,21 Zählern. Dies ist der tiefste Stand seit dem 13. Januar 1999. Wie schon zuvor in Europa und den USA standen auch hier vor allem Technologiewerte unter Druck.

"Die Stimmung am Markt ist im Keller, weil sich die Teilnehmer um die Entwicklung an der Wall Street sorgen", sagte Masatoshi Sato von Mizuho Investors Securities. "Nach dem Kurssturz in New York fallen vor allem die Preise für HighTech-Werte", sagte Hiroichi Nishi von Nikko Securities. Angesichts revidierter Umsatzaussichten bei japanischen Chipherstellern seien die Aussichten für den Gesamtmarkt auch weiter "düster". In New York war zuvor die US-Technologiebörse Nasdaq um 7,1 Prozent auf 2 332,77 Zähler eingebrochen. Dies war der niedrigste Stand seit März 1999.

Der Dow-Jones-Index aus den 30 wichtigsten Industriewerten hatte 2,51 Prozent nachgegeben. Die US-Notenbank Fed hatte am Dienstag beschlossen, die Zinsen unverändert zu lassen, hatte aber gleichzeitig vor erhöhten Risiken für die US-Konjunktur gewarnt. Die Kurse an der Wall Street waren daraufhin auf Talfahrt gegangen.

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