Vor allem USA, Skandinavien und Italien betroffen
Kuoni Reisen streicht 500 Arbeitsplätze

Die Kuoni Reisen Holding AG, Zürich, streicht bis zum Jahresende 500 Arbeitsplätze. Ende 2000 waren beim größten Schweizer Tourismuskonzern weltweit noch 7700 Mitarbeiter beschäftigt. Je etwa die Hälfte des Abbaus soll durch Fluktuationen und durch Entlassungen erfolgen.

ef ZÜRICH. Besonders betroffen vom Arbeitsplatzabbau sind Intrav und T Pro, die beiden US-Töchter des Kuoni-Konzerns. Gerade jenseits des Atlantiks sei die Reiselust nach den Terroranschlägen vom 11. September drastisch gesunken, erklärte eine Konzern-Sprecherin.

Neben den USA erfolgt der Arbeitsplatzabbau vor allem bei den Töchtern in Skandinavien und Italien. Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit den angekündigten Restrukturierungen dieser Ländergesellschaften. Alleine im ersten Halbjahr 2001 waren bei der schwedischen Apollo und die dänischen Alletiders Verluste von 30 Mill. sfr angefallen. Insgesamt hatte der Kuoni-Konzern für das erste Halbjahr zwar über einen Umsatzanstieg um 13 % auf 1,97 Mrd. sfr berichten können, doch war der Konzerngewinn um gut 90 % auf nur noch 2,9 Mill. sfr eingebrochen. Die schlechte Ertragsentwicklung spiegelte sich auch im Kursverlauf der Aktien wider. So gaben die Titel im bisherigen Jahresverlauf um 56 % auf 308 sfr nach. Die Zahlen für die ersten neun Monate 2001 will Kuoni am heutigen Dienstag publizieren.

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