Vor außergerichtlicher Einigung
Erfolg für Anni Friesinger und Claudia Pechstein

Im Streit zwischen den Eisschnelllauf-Stars Anni Friesinger (Inzell) und Claudia Pechstein (Berlin) sowie der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) um künftige Werberechte deutet sich eine außergerichtliche Einigung an.

HB/dpa BERLIN. Zwei Monate vor Beginn der Eis-Saison dürfen die beiden Olympiasiegerinnen darauf hoffen, dass ihnen der Verband unter bestimmten Bedingungen das dritte Werbelogo für ihre Privatsponsoren überlässt. Bisher standen dem Verband vier, den Sportlern zwei der sechs Logos auf den Rennanzügen zur Vermarktung zur Verfügung.

"Die Sache ist auf einem guten Weg, wir haben uns mündlich geeinigt. Das Präsidium wird sich jetzt noch mit dem Rechtsbeistand beraten. In der kommenden Woche könnten die Verträge unterzeichnet werden", erklärte DESG-Sportdirektor Günter Schumacher am Mittwoch.

Die auf dem Eis unversöhnlichen Rivalinnen hatten im Juli gemeinsam einen Berliner Anwalt beauftragt, mit einer Klage ihre Rechte durchzusetzen. Zudem hatten sich beide Olympia-Stars von Salt Lake City geweigert, die Athleten-Vereinbarung mit der DESG für die bevorstehende Saison zu unterschreiben und somit den Verband unter Druck gesetzt. "Natürlich werden wir auch unsere Bedingungen in die Vereinbarung mit einbringen", so Schumacher, wollte die Konditionen aber noch nicht nennen. Als wahrscheinlich gilt, dass der Verband an den Einkünften der Läuferinnen prozentual profitieren wird.

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