Vor Börseneröffnung
Wenig Kaufimpulse am Neuen Markt

Trotz der guten Quartalszahlen von Oracle wird der Neue Markt kaum verändert in dern Handel starten, erwarten Händler.

Reuters FRANKFURT. Der Neue Markt wird trotz der über den Analystenerwartungen liegenden Quartalszahlen des weltweit zweitgrößten Softwareherstellers Oracle nach Einschätzung von Händlern kaum verändert in den Handel starten. "Oracle liefert nicht den entscheidenden Kaufimpuls", sagte ein Händler mit Blick auf den erneut umsatzschwachen vorbörslichen Handel. Die Zahlen lägen zwar über den Erwartungen, allerdings "nur" über den zuvor nach unten revidierten Erwartungen der Analysten, hieß es. Außerdem sei der Umsatz mit 3,26 Mrd. $ (Vorjahresquartal 3,37) rückläufig. Am Montag nach US-Börsenschluss hatte Oracle mitgeteilt, im vierten Quartal 2000/01 einen Gewinn von 855 (925,9) Mill. $ oder 15 (15) Cents je Aktie erwirtschaftet zu haben. Analysten waren zuvor von einem Gewinn von 14 Cents pro Anteilsschein ausgegangen.

Das Handelshaus Lang & Schwarz berechnete gegen 8.30 Uhr MESZ den alle Werte umfassenden Nemax-All-Share-Index mit 1558 Punkten (Vortag 1560) und den Nemax50 der wichtigsten Werte mit 1462 Zählern (1460). Die Citibank ermittelte im vorbörslichen Handel einen Nemax50-Stand von 1466 Punkten. Am Vortag hatten beide Indizes mehr als ein Prozent an Wert eingebüßt. Die US-Technologiebörse Nasdaq hatte den Handel 1,96 % leichter bei 1988 Punkten verlassen und fiel damit erstmals seit Mitte März wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 2000 Punkten.

Im Mittelpunkt werden nach Händlerangaben die am breiten Markt notierten Papiere der Kabel New Media stehen, die im vorbörslichen Handel rund 20 % schwächer tendierten. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben nicht die Gewinnzone wie vorgesehen im vierten Quartal 2000/01 erreichen. Vielmehr rechnet die Gesellschaft im Gesamtjahr mit einem Verlust von 115-130 Mill. Euro.

Von den Blue Chips legte Teleplan in der Vorbörse rund fünf Prozent zu. Der niederländische Reparaturdienstleister hat nach eigenen Angaben einen Vertrag mit der Maxtor Corporation über drei Jahre und mit einem Auftragsvolumen von rund 25 Mill. Euro abgeschlossen.



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