Vor Börsengang
Bank Austria kauft weiter in Osteuropa zu

Kurz vor ihrem Börsengang ist die Hypo-Vereinsbank-Tochter Bank Austria in Osteuropa weiter auf Einkaufstour. Mit dem Erwerb der bosnischen Central Profit banka (CPB) steige man nun auch in Bosnien-Herzegowina zu den vier größten Banken auf, teilte die Bank Austria am Donnerstag in Wien mit.

HB/dpa WIEN/MÜNCHEN. Ein Kaufpreis wurde auf Nachfrage nicht genannt. Die CPB habe einen Marktanteil von 7 % und betreue mehr als 60 000 Privatkunden.

Die Hypo-Vereinsbank hatte angekündigt, bis zu 25 % ihrer profitablen Tochter Bank Austria über eine Kapitalerhöhung an die Börse zu bringen. Die HVB will mit dem erhofften Erlös von gut einer Milliarde Euro ihre angeschlagene Kapitalbasis stärken. Die Zeichnungsfrist für den Börsengang soll laut einem Arbeitspapier vom 23. Juni bis 8. Juli dauern. Offiziell sollen in der zweiten Junihälfte die Details bekannt gegeben werden.

Die Bank Austria ist für das gesamte Osteuropa-Geschäft der HVB zuständig. Derzeit ist das Institut auch noch an einem Einstieg bei der ungarischen Postbank interessiert, die im Herbst privatisiert werden soll. Durch Wachstum aus eigener Kraft und mit weiteren Zukäufen soll die Zahl der Kunden in Osteuropa bis 2005 von 3,3 auf 4,2 Millionen steigen.

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