Vor dem Viertelfinale im Handball-Turnier
Kretzschmar: „Spiel unseres Lebens“

Die deutschen Handballer wollen im Olympia-Viertelfinale am Dienstag (18.30 Uhr) die Schmach von Sydney tilgen und gegen Spanien Revanche für das schmerzhafte Ausscheiden vor vier Jahren nehmen. Gerade für Stefan Kretzschmar wird das Duell gegen den Angstgegner zur Vergangenheitsbewältigung.

HB ATHEN. "Ich habe vier Jahre hart dafür gearbeitet, dass ich diese Sache von Sydney gerade rücke. Es ist die letzte Chance", sagte der Linksaußen vom SC Magdeburg.

Die Erfahrung vor vier Jahren in Australien, als Kretzschmar ebenfalls im Viertelfinale mit dem Lattentreffer in letzter Minute das Weiterkommen gegen Spanien (26:27) verschenkte, sieht er als bittersten Momente seiner Karriere. "Auch wenn du es nicht willst, die Szene kommt ab und zu in deinen Kopf. Wenn du nachts träumst oder wenn du Handball spielst in bestimmten Situationen", erklärte der 31- Jährige. Eine erneute Pleite könnte für den Star aber auch das letzte Spiel im Nationaldress werden: "Es ist das Spiel unseres Lebens."

Das wissen auch seine Mannschaftskollegen. "Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen", betonte Zimmerkollege Christian Schwarzer und verdrängt die beiden Niederlagen gegen Ungarn (19:20) und Frankreich (22:27) zum Abschluss der Vorrundengruppe B. Die zuletzt keineswegs ruhmreichen Leistungen der Europameister könnten sich spätestens gegen die Iberer als großer Bluff entpuppen. Dann zählt für den Goldfavoriten nur noch das blanke Resultat. Doch die Statistik aus den beiden letzten Niederlagen sieht alles andere als meisterlich aus.

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