Vor der Zerschlagung des Software-Konzerns
British Columbia bietet Bill Gates "Exil" an

Die kanadischen Provinz British Columbia hat dem von der Zerschlagung bedrohten US-Software-Konzern Microsoft "Exil" angeboten. Wie der britische Rundfunksender BBC am Freitag auf seiner Website ohne Angaben von Quellen aus Seattle berichtete, unterbreitete die Regierung der Provinz dem Unternehmen einen entsprechenden Vorschlag.

afp SEATTLE. Microsoft habe Gespräche in dieser Richtung auf Nachfrage aber dementiert und betont, der Konzern wolle sich auf seine Verteidigung in dem laufenden Kartellverfahren konzentrieren. Microsoft beschäftigt am Firmensitz Seattle (US-Bundesstaat Washington) derzeit 20.000 Mitarbeiter.

In dem laufenden Kartellverfahren hatte Bundesrichter Thomas Penfield Jackson am Donnerstag die Frist für die Stellungnahmen der Kläger und Microsoft überraschend bis Mittwoch verlängert, nachdem zunächst ein Urteil in dem Verfahren noch in dieser Woche für wahrscheinlich gehalten worden war. Bis zum Montag sollen nun zunächst das US-Justizministerium und die gleichfalls klagenden 17 Bundesstaaten ihre Vorschläge für eine Zerschlagung des Konzerns überarbeiten. Daraufhin hat Microsoft nochmals zwei Tage für eine Erwiderung.

Die Kläger wollen wegen des von Jackson festgestellten Missbrauchs der Monopolstellung beim Betriebssystem Windows eine Aufteilung in zwei eigenständige Unternehmen. Microsoft hat bereits Berufung für den Fall angekündigt, dass der Bundesrichter die Zerschlagung anordne.

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