Vor Fifa-Kongress in Seoul
Blatter ist von seiner Wiederwahl überzeugt

Der umstrittene Fifa-Präsident Joseph Blatter ist vor dem anstehenden Kongress des Fußball-Weltverbands in Seoul von seiner Wiederwahl überzeugt. "Wahlen sind wie ein Fußballspiel. Man weiß vorher nie, wie es ausgeht. Aber ich bin zuversichtlich, die Mehrheit der Verbände hinter mich zu bringen", erklärte Blatter bei seiner Ankunft am Donnerstag in Seoul.

HB/sid SEOUL. Am kommenden Mittwoch (29. Mai) steht in der südkoreanischen Hauptstadt die Wahl eines neuen Präsidenten auf dem Programm. Einziger Gegenkandidat Blatters ist der Kameruner Issa Hayatou. Blatter, dem Korruption und Misswirtschaft vorgeworfen werden, ermahnte die Verantwortlichen des Weltfußballs, sich wieder auf die "wirklichen Probleme des Fußballs" zu konzentrieren. Der Schweizer nannte in diesen Zusammenhang die große Belastung der Top-Spieler, den wachsenden Einfluss des Geldes und die Schwierigkeiten mit den Fernseh-Verträgen. "Wir haben diese Probleme vergessen, weil wir nur noch über unsere internen Schwierigkeiten gesprochen haben.

Wir müssen die Probleme jetzt angehen und lösen", sagte Blatter. Vor dem Hintergrund der Vielzahl von verletzungsbedingten Absagen im Vorfeld der WM in Südkorea und Japan rief der Fifa-Chef die nationalen Verbände dazu auf, die Anzahl der Saisonspiele zu reduzieren. Dadurch könnten die Verletztenlisten verkleinert werden und die Profis würden in einer besseren Form zur WM kommen. Unterdessen hat der Präsident des neuseeländischen Verbandes, Bill MacGwan, angekündigt, dass die ozeanische Länder nicht als Gruppe, sondern individuell über den neuen Fifa-Präsidenten abstimmen werden. Beide Kandidaten haben während ihres Wahlkampfs den Ozeaniern für die Zukunft einen festen WM-Platz zugesichert und rechnen mit deren Stimmen bei der Wahl.

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