Vor Gericht gescheitert
Schlappe für mg-Großaktionäre

Otto Happel, Großaktionär der mg technologies, kann vorerst keine Sonderprüfung der mg-Bilanz durchsetzen.

HB/dpa FRANKFURT. Das Amtsgericht Frankfurt hat seinen Antrag vom August 2001 in vollem Umfang zurückgewiesen. Happel will Beschwerde beim Landgericht Frankfurt einlegen.

Happel wirft der ehemaligen Metallgesellschaft Bilanzmanipulation im Geschäftsbericht 1999/2000 vor. Er besitzt rund zehn Prozent an dem Unternehmen.

Das Gericht habe den Antrag abgelehnt, weil Happel mit seinem Antrag nicht schutzwürdige Interessen der Gesellschaft, sondern in unzulässiger Weise eigene Interessen verfolge, berichtete die mg. Happel bezeichnete die Begründung der Richter als "offensichtlich irrtümlich". Es liege nicht nur in seinem, sondern auch im Interesse der mg und aller Aktionäre, die von ihm vorgetragenen Verdachtsmomente gegen den Vorstand rasch aufzuklären.

Bereits im Dezember scheiterte er vor dem Landgericht Frankfurt mit dem Versuch, zwei Anträge der Hauptversammlung vom 30. März 2001 anzufechten. Damit hatte er die Entlastung des Vorstands und eine Satzungsänderung verhindern wollen, die die Abberufung von Aufsichtsräten erschwert.

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