Vor Gerichtstermin
Arzt bescheinigt Michael Jackson Angstattacken

Popstar Michael Jackson (44) bekommt bei Gerichtsterminen nach Angaben eines Arztes leicht Angstattacken. Wegen eines solchen Anfalls habe er am 21. Mai nicht zu einer Anhörung in einem Copyright-Verfahren in Indianapolis (UA-Bundesstaat Indiana) vor dem Richter erscheinen können, erklärte jetzt der Arzt, der den "King of Pop" seinerzeit behandelte.

HB/dpa NEW YORK. Der Arzt habe bei Jackson eine plötzliche körperliche Schwäche, Schwindelgefühle und Austrocknungserscheinungen diagnostiziert, gab der Arzt Dallas Peak in einem schriftlichen Attest an. Das berichtete am Freitag die Zeitung "Indianapolis Star". Um eine Ohnmacht zu verhindern, habe er den Pop-Star an einen Flüssigkeitstropf gelegt und ihm Medikamente zur Stabilisierung des Gleichgewichtes verabreicht.

In dem Gerichtsverfahren geht es darum, dass die Jackson Five - die Familiengruppe, der Jackson einst angehörte - angeblich den Namen einer anderen Band aus Gary (US-Staat Indiana) benutzte. Die Jackson Five sollen auch zwei der Songs dieser Band aus den 60er Jahren ohne entsprechende Lizenz für ihre Platte "Pre-History: The Lost Steeltown Recordings" von 1996 benutzt haben.

Nachdem Jackson wegen der Angstattacke am 21. Mai nicht erschienen war, hatte Richter Philip Simon eine Anhörung für den 13. Juni angesetzt. Zugleich hatte er ein Strafgeld von 1000 Dollar (855 Euro) für jeden Fehltag angedroht. Mit dem ärztlichen Attest wollen Jacksons Anwälte erreichen, dass ihm die Anhörung in Indianapolis erspart bleibt. Das Gericht hat darüber bislang nicht entschieden.

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